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Hasselhorn schrieb für viele neurechte Medien
Würzburg. Der Würzburger Historiker Benjamin Hasselhorn hat eingeräumt, öfter als bisher bekannt in neurechten Medien publiziert zu haben. Das meldete der Spiegel am Freitag. Demnach nutzte er bis 2019 sechs Pseudonyme, unter denen er mehr als 60 Artikel, so zum Beispiel in der Zeitschrift Sezession von Götz Kubitschek, veröffentlichte. Die nationalistischen und rechten Formulierungen seien allerdings hineinredigiert worden, soll der Historiker behauptet haben. Seit Monaten gibt es an der Universität Würzburg Streit um Hasselhorn und dessen vorgesetzten Professor Peter Hoeres. Das Studierendenparlament wirft ihnen vor, sie hätten »neurechte Strukturen« am Lehrstuhl für Neueste Geschichte etabliert. (jW)
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