Zum Inhalt der Seite

Ukrainischer Energiesektor schwer getroffen

Kiew. Russland hat in der Nacht zu Donnerstag erneut die ukrainische Energieversorgung attackiert. Dabei wurden Umspannwerke und Stromanlagen in fünf Regionen beschädigt, wie die Behörden mitteilten. Ein Elektrizitätswerk bei Kiew sei vollständig zerstört worden. In der Oblast Charkiw habe man notgedrungen mindestens 200.000 Menschen den Strom abschalten müssen. In der südlichen Stadt Mikolajiw seien vier Menschen getötet worden. Insgesamt habe Russland mit 82 Raketen und Drohnen angegriffen. 18 Raketen und 39 Drohnen seien von der Luftabwehr abgefangen worden. Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij forderte angesichts schrumpfender Bestände an Munition mehr Hilfe vom Westen. Auch verabschiedete das ukrainische Parlament am Donnerstag ein neues Gesetz, das eine breitere Erfassung von Wehrpflichtigen ermöglichen soll. (dpa/AFP/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 12.04.2024, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!