-
09.04.2024
- → Ausland
Kiew wirft Russland Angriff auf AKW vor
Kiew. Nach Angriffen auf das Atomkraftwerk in Saporischschja hat die Ukraine Russland vorgeworfen, Falschinformationen zu verbreiten. Obwohl Moskau das AKW seit mehr als zwei Jahren besetzt hält, erklärte der Leiter des ukrainischen »Zentrums für die Bekämpfung von Desinformation«, Andrij Kowalenko, am Montag, Russland greife das AKW mit Drohnen an und gebe zugleich vor, »dass die Bedrohung für die Anlage und die nukleare Sicherheit von der Ukraine ausgeht«. Laut der russischen Atombehörde Rosatom hatte es am Sonntag eine »Reihe von Angriffen« auf das AKW im Süden der Ukraine gegeben. Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) bestätigte die Drohnenattacken. Dabei sei einer der Reaktoren beschädigt, die Sicherheit aber nicht beeinträchtigt worden. Die Geschehnisse um die Anlage haben Sorgen vor einem Atomunfall verstärkt. (AFP/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
