Zum Inhalt der Seite

Trassenpreise: Minister will Zuschüsse

Berlin. Knapp ein Fünftel des Güterverkehrs in Deutschland läuft über die Schiene. Die Bundesregierung will diesen Anteil bis 2030 auf rund ein Viertel steigern. Doch die Gebühren für die Nutzung des Schienennetzes, die sogenannten Trassenpreise, sollen im kommenden Jahr stark steigen. Das Bundesverkehrsministerium signalisierte am Wochenende, dass es diese Sorgen vernommen habe. Die Regierung habe die Auswirkungen der neuen Trassenpreise auf den Nah-, Fern- und Güterverkehr eng im Blick, teile ein Sprecher mit. Das Ministerium setze sich in den laufenden Haushaltsverhandlungen intensiv dafür ein, kurzfristig Mittel zur Bezuschussung von Trassenpreisen im Personenfern- und Güterverkehr zu sichern. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 08.04.2024, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!