-
2 Leserbriefe
- → Feuilleton
Zunehmende Diskrepanz
Die Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Redakteursausschüsse bei ARD, ZDF, Deutschlandradio und Deutsche Welle (Agra) teilte am Donnerstag mit, dass sie dem unlängst im Netz veröffentlichten »Manifest für einen neuen öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Deutschland« in wesentlichen Punkten widerspreche. In dem Agra-Statement heißt es weiter, der Eindruck sei falsch, »dass in den Sendern nur vorgegebene Meinungen diskutiert und verbreitet würden und nur ›Mainstream‹-Themen und -Berichterstattung stattfinden könnten«. In dem Manifest wird unter anderem beklagt, dass Meinungsmache und Berichterstattung zusehends auf eine Art und Weise verschwimmen würden, »die den Prinzipien eines seriösen Journalismus widerspricht«. (dpa/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
-
»Die Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Redakteursausschüsse« möge doch nachweisen, wann und wo im ÖRR andere als »vorgegebene Meinungen diskutiert und verbreitet« werden. Mir würde vorläufig eine Liste von zehn Sendungen in diesem Jahr (mit Angabe der Zugriffsmöglichkeit auf die Inhalte) reichen.

An dem Tag, an dem auch die Rentenzahlungen an gewisse staatstragende, transatlantische politische Einstellungen gebunden werden, werden auch die letzten grauhaarigen Pazifisten von der Straße verschwunden sein. Falls doch noch gezahlt wird, sperrt dann eben die Bank das Konto und bei einer anderen bekommen sie keines.