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CO2-Emissionen der Bundeswehr steigen

Berlin. Die CO2-Emissionen der Bundeswehr sind auch 2022 gegenüber dem Vorjahr wieder gestiegen. Insgesamt habe die Truppe im vorvergangenen Jahr 1,77 Millionen Tonnen Kohlenstoffdioxid ausgestoßen, heißt es in einer Antwort des Verteidigungsministeriums auf eine Anfrage der BSW-Abgeordneten Sevim Dagdelen, die AFP am Freitag vorlag. Im Vergleich zu 2021 stiegen die Emissionen demnach um etwa 60.000 Tonnen. Zahlen für 2023 lagen noch nicht vor. 2021 war der Ausstoß um 18 Prozent im Jahresvergleich gewachsen. Dagdelen befand Klimaschutzmaßnahmen der Ampelregierung für »vollkommen unglaubwürdig angesichts der gigantischen Aufrüstung«. »Wir brauchen Investitionen in Infrastruktur, Bildung und durchdachten Klimaschutz statt immer neuer Rekordausgaben für das Militär.« Knapp die Hälfte der Emissionen (0,85 Millionen Tonnen) im Jahr 2022 waren laut Ministerium auf »militärspezifische Mobilität« mittels Fahr- und Flugzeugen sowie Schiffen zurückzuführen. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 09.03.2024, Seite 1, Inland

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