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UNO: Krisen machen Gleichstellung zunichte

New York. Weltweite Fortschritte bei der Gleichstellung von Frauen und Männern sind durch eine ansteigende Zahl von Kriegen und Konflikten bedroht. »Vom Nahen Osten bis nach Haiti, Sudan, Myanmar, der Ukraine, Afghanistan und anderswo zahlen Frauen den höchsten Preis für Konflikte, die nicht von ihnen verursacht wurden«, teilte die UN-Frauenorganisation UN Women anlässlich des internationalen Weltfrauentages am Freitag mit. Beim derzeitigen Tempo könne es bis zu einer vollen rechtlichen Gleichberechtigung noch etwa 300 Jahre dauern, erklärte UN-Generalsekretär António Guterres in seiner Ansprache. Man müsse »viel schneller werden« und in Programme zur Beendigung der Gewalt gegen Frauen und zur Förderung der Eingliederung von Frauen in Führungsrollen, Friedensförderung und Klimaschutz investieren, heißt es in der Stellungnahme. Starke Frauenrechte seien »ein bewährter Weg zu gerechten, friedlichen und wohlhabenden Gesellschaften. Das ist gut für uns alle.« (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 09.03.2024, Seite 1, Ausland

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