Zum Inhalt der Seite
Kunst & Klima

Klima unbeeindruckt

In der Australischen Nationalgalerie in Canberra haben Klimaaktivistinnen mit einer Protestaktion für Aufsehen gesorgt: Zwei Frauen besprühten die berühmten Siebdrucke »Campbell’s Soup Cans« des Pop-Art-Künstlers Andy Warhol mit blauer Farbe und klebten anschließend ihre Hände daran fest. Die Werke waren allerdings mit Glas geschützt und blieben unbeschädigt. Die Gruppe »Stoppt Subventionen für fossile Brennstoffe« postete am Mittwoch Videos von der Aktion auf Twitter. Immer wieder ist es in den zurückliegenden Monaten zu Anschlägen auf öffentlich ausgestellte Kunstwerke durch Klimaaktivisten gekommen. Eine Auswirkung dieser Aktionen auf den Klimawandel ließ sich bislang nicht beobachten. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 11.11.2022, Seite 11, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!