Zum Inhalt der Seite

Veranstaltungen

»Bruderland ist abgebrannt«. Open-Air-Kino mit Diskussion. 16.000 vietnamesische Arbeiterinnen und Arbeiter lebten 1989 in der DDR. Die Umbrüche rund um den Mauerfall zwangen viele von ihnen zur Rückreise oder in die Erwerbslosigkeit. Über die Hälfte ihres Arbeitslosengeldes ging für die Miete ihrer Wohnheimplätze drauf. Immer offener schlug ihnen Rassismus entgegen. »Bruderland ist abgebrannt« schildert die Erfahrungen von 1989 und später aus der Sicht der vietnamesischen Vertragsarbeiter. Mittwoch, 17.8., 21.45 Uhr. Ort: Freilichtbühne Weißensee, Große Seestr. 8–10, Berlin. Veranstalter: North-East Antifascists

»Esther Bejarano – Per la Vita«. Lesung und Musik. Vor einem Jahr, am 10. Juli 2021, starb Esther Bejarano – Jüdin, Auschwitz-Überlebende, Antifaschistin, Musikerin und Ehrenpräsidentin der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten – im Alter von 96 Jahren. Mit Bildern, Texten und Musik von Microphone Mafia wird an sie erinnert. Donnerstag, 18.8., 18 Uhr, Ort: Ruru-Haus, Underground, Obere Königsstr. 43, Kassel. Veranstalter: VVN-BdA Kreisvereinigung Kassel

Anzeige

»Free Leonard Petier«. Mahnwache. Leonard Peltier ist seit seiner Jugend Aktivist des American Indian Movement und seit 46 Jahren politischer Gefangener der US-Regierung, verurteilt zu zweimal lebenslänglich. Freitag, 19.8., 17 Uhr. Ort: US-Generalkonsulat, Ecke Wächterstr./Seyffarthstr., Leipzig. Veranstalter: Tokata-LPSG Rhein-Main e. V.

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 15.08.2022, Seite 14, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!