Zum Inhalt der Seite
Kunst

Wie wir leben wollen

Die US-Philosophin Donna Haraway steht nach einem Ranking des Kunstmagazins Monopol an der Spitze einer Liste mit den 100 wichtigsten Persönlichkeiten der Kunstwelt. Haraway sei »die meistzitierte Vordenkerin« der posthumanistischen Bewegung, die »auf eine Überwindung der zerstörerischen Ausbeutung der Natur« ziele, schrieb das Magazin am Dienstag. Die 77jährige beschreibe ein ideales Zusammenleben als gemeinsames Wirken von menschlichen und nichtmenschlichen Akteuren und Akteurinnen und streite für hierarchiefreie Refugien der Koexistenz. In ihren Schriften gehe es um nichts weniger als das Überleben auf der Erde, so das Magazin. Eine Reaktion des großen Posthumanismuskritikers und früheren jW-Literaturredakteurs Thomas Wagner wurde am Dienstag nicht bekannt. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 17.11.2021, Seite 11, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!