-
01.10.2021
- → Feuilleton
Fluch der Menschheit
Infektionskrankheiten sind seit Beginn der Menschheit eine ständige Gefahr. Das veranschaulicht die Ausstellung »Seuchen. Fluch der Vergangenheit – Bedrohung der Zukunft«, die von diesem Samstag an im Hildesheimer Roemer- und Pelizaeus-Museum (RPM) zu sehen ist. Die Besucherinnen und Besucher werden eingeladen, sich auf eine Zeitreise mit 30 Stationen vom alten Ägypten bis zur Gegenwart zu begeben. Die bis zum 1. Mai 2022 laufende Schau verbindet Wissenschaft mit Medizin- und Kulturgeschichte. Die rund 850 Exponate auf einer Ausstellungsfläche von fast 2.000 Quadratmetern stammen von 85 Leihgebern. Zu sehen sind etwa historische Schriften, anatomische Wachsfiguren und Instrumente, aber auch Modelle von Viren und Organen sowie Filme. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!