-
02.03.2021
- → Ausland
Irrationalismus und Pandemie
#RLK2021. Jetzt online ansehen: Sollen die staatlichen Maßnahmen der EU-Staaten uns »alle zu Chinesen machen«, wie Giorgio Agamben, eine der führenden Stimmen im intellektuellen Diskurs Italiens, wähnte? Stefano Azzarà, Professor für Geschichte der Philosophie an der Universität Urbino, erklärte im Januar auf der XXVI. Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz, was nicht mit dem Liberalismus der Staaten des Westens stimmt – und was es mit ihren »Menschenrechtsinterventionen« und ihrem Universalismus auf sich hat. Er geht dabei von der Erschütterung der hektischen Normalität der kapitalistischen Ordnung durch die Pandemie aus. (jW) jungewelt.de/rlk2021_azzara
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!