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Weitere Anklagen gegen Suu Kyi in Myanmar

Yangon. Die entmachtete De-facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi ist einen Monat nach dem Putsch in Myanmar erstmals vor Gericht erschienen und mit weiteren strafrechtlichen Vorwürfen konfrontiert worden. Suu Kyi soll unter anderem wegen »Anstiftung zum Aufruhr« angeklagt werden, wie ihr Anwalt am Montag in der Hauptstadt Naypyidaw sagte. Zuvor war ihr bereits ein Verstoß gegen Importbestimmungen im Zusammenhang mit Funkgeräten zur Last gelegt worden. Der nächste Gerichtstermin ist für den 15. März geplant. Trotz mindestens 18 Todesopfern bei Protesten am Vortag gingen erneut Hunderte Demonstrierende landesweit auf die Straßen. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 02.03.2021, Seite 2, Ausland

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