Zum Inhalt der Seite

EU erhöht Druck auf Impfstoffhersteller

Brüssel. EU-Ratspräsident Charles Michel hat die Hersteller von Coronaimpfstoffen angesichts von Lieferverzögerungen vor möglichen Konsequenzen gewarnt. »Wir erwarten, dass die von den Pharmaunternehmen bestätigten Verträge eingehalten werden«, sagte Michel am Sonntag dem französischen Sender Europe 1. Die EU könne auch »juristische Mittel« nutzen. Man verstehe, dass es Probleme geben könne, erklärte Michel. Es brauche aber Klarheit über die Gründe. Nach Biontech und Pfizer hatte am Freitag auch der Hersteller Astra-Zeneca angekündigt, zeitweise weniger Impfstoff liefern zu können als ursprünglich geplant. (dpa/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 25.01.2021, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen