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Hanauer OB kritisiert fehlende Konsequenzen

Hanau. Rund drei Monate nach dem rechtsterroristischen Anschlag von Hanau hält der Oberbürgermeister der Stadt, Claus Kaminsky (SPD), die bisherigen politischen Konsequenzen aus dem Fall und dessen Aufklärung für »unzureichend«. »Zur Trauerbewältigung gehört auch, dass vor allem die Angehörigen der Opfer Antworten auf ihre drängendsten Fragen bekommen«, sagte Kaminsky einer Mitteilung zufolge am Donnerstag. Am Vortag hatte sich in Berlin der neue Kabinettsausschuss zur Bekämpfung von »Rechtsextremismus« und Rassismus zum ersten Mal getroffen. Im Anschluss hatte Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) einen Maßnahmenkatalog für das kommende Frühjahr angekündigt. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 22.05.2020, Seite 2, Inland

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