-
11.10.2018
- → Inland
Zahl der Asylanträge weiter zurückgegangen
Berlin/Nürnberg. Im September haben weniger Menschen Asyl in der BRD gesucht als im Vormonat. Im August wurden beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge mit Sitz in Nürnberg 12.976 Anträge gestellt, wie das Bundesinnenministerium am Mittwoch in Berlin mitteilte. Daher wird noch unwahrscheinlicher, dass die im Koalitionsvertrag vereinbarte Obergrenze von jährlich 180.000 bis 220.000 Menschen erreicht wird. Im gesamten bisherigen Jahr ging laut aktueller Mitteilung die Zahl der Asylanträge verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 15,5 Prozent auf 142.167 zurück. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!