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Warnstreik bei Supermarktkette Real

Berlin. Mehrere tausend Beschäftigte der Supermarktkette Real folgten am Freitag dem Streikaufruf der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft Verdi. Hintergrund ist die Entscheidung der Unternehmensleitung, sich aus den mit Verdi vereinbarten Tarifverträgen zu verabschieden und statt dessen neu eingestellte Beschäftigte nach einem Tarifvertrag mit der unternehmernahen Gewerkschaft DHV zu bezahlen. Dieser bedeute mehr als 24 Prozent weniger Lohn sowie verringertes Urlaubs- und Weihnachtsgeld, außerdem keine Spätarbeitszuschläge und solche für Nachtarbeit erst ab 22 Uhr. Das teilte Verdi am Freitag mit. Auch für heute sind weitere Streiks geplant. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 14.07.2018, Seite 5, Inland

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