-
14.07.2018
- → Inland
Warnstreik bei Supermarktkette Real
Berlin. Mehrere tausend Beschäftigte der Supermarktkette Real folgten am Freitag dem Streikaufruf der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft Verdi. Hintergrund ist die Entscheidung der Unternehmensleitung, sich aus den mit Verdi vereinbarten Tarifverträgen zu verabschieden und statt dessen neu eingestellte Beschäftigte nach einem Tarifvertrag mit der unternehmernahen Gewerkschaft DHV zu bezahlen. Dieser bedeute mehr als 24 Prozent weniger Lohn sowie verringertes Urlaubs- und Weihnachtsgeld, außerdem keine Spätarbeitszuschläge und solche für Nachtarbeit erst ab 22 Uhr. Das teilte Verdi am Freitag mit. Auch für heute sind weitere Streiks geplant. (jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!