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  • 19.06.2021
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    Abo Sie zogen ihn unter / den Trümmern / seines Hauses hervor. // Er lebte, aber / er war nicht mehr / dasselbe Kind.
    Von Florian Günther
  • 12.06.2021
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    Abo Wahr ist und tausendmal gesagt, / Dass Männer, ganz hoch oben, / Weit allem Grau enthoben, / Die Männer leicht, mit einem Wind, / Mit einem Wink entscheiden, / Worunter all die leiden, / Die unter ihrer Sonne sind.
    Von Thomas Gsella
  • 05.06.2021
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    »Hab deinen Leib zigmal gesehen, / doch Leipzig werd ich nie ver...
    imago/Stefan Noebel-Heise
    Abo Schleußig, Stahmeln, Stötteritz: / Wo bin ich denn da genau? / Ich wollte doch nach Connewitz / und komm nicht raus aus Lindenau.
    Von Bernhard Spring
  • 29.05.2021
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    Abo Manche kippen lieber Bier und / Manche nippen lieber Wein. / Die da oben, das sind wir und / Ihr müsst die da drunter sein.
    Von Thomas Gsella
  • 22.05.2021
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    Abo 1945 war er acht. / Die Russen gaben ihm Brot und / 98prozentigen Schnaps.
    Von Florian Günther
  • 08.05.2021
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    Abo Ein Gedicht zum 40. Jahrestag der Befreiung von Krieg und Faschismus.
    Von Erich Fried
  • 30.04.2021
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    Abo Als damals noch die Mauer stand, / da kam ich jedes Jahr vorbei / in eurer Kommunistenland. / Ja, ich war immer mit dabei.
    Von Bernhard Spring
  • 24.04.2021
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    Abo Sie betreibt einen kleinen / Verlag, und ab und / an schreibt sie mir von all dem Ärger, / den ihr die Autoren machen.
    Von Florian Günther
  • 17.04.2021
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    Abo Wer Kindern sagt / Ihr habt rechts zu denken / der ist ein Rechter / Wer Kindern sagt / Ihr habt links zu denken / der ist ein Rechter.
    Von Erich Fried
  • 10.04.2021
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    Abo Amanda Gorman trug was vor, / Die Welt sah zu und war ganz Ohr. / Doch wollt’s wer übersetzen, / Die war nicht jung und war nicht schwarz / Und überhaupt. Die Welt verbat’s ...
    Von Thomas Gsella
  • 03.04.2021
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    Abo Warum schreibst du / noch immer / Gedichte / obwohl du / mit dieser Methode / immer nur / Minderheiten erreichst.
    Von Erich Fried
  • 27.03.2021
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    Abo Erst ist man klein und rücksichtslos / Vor Angst und schreit. Dann wird man groß / Und stark und wählt die Waffen: / Wie werde ich euch schaffen?
    Von Thomas Gsella
  • 20.03.2021
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    Keine Schleichwerbung: Besuch ganz in Schwarz aus Gotham City
    Michael Dressel
    Abo Ganz in schwarz, / mit lila Strähnen im Haar / und turmhohen / Schnürstiefeln, in denen sie schwamm, / wie ein Sarg auf hoher / See, überquerte sie die Straße.
    Von Florian Günther
  • 13.03.2021
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    Abo Ich sitze vorm TV-Gerät. / Der Regionalfernsehmoderator kündigt erste Hochrechnungen an. / Ich bin nicht gern verwaltet von denen, die jetzt das Sagen haben.
    Von Thomas Schaefer
  • 06.03.2021
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    Abo Wenn wir zur Nacht / Auf ausgeschlissnen Kissen / Uns unsrer selbst anheim sind / Förder Träumens / So bandelt doch ein Moll sich mit uns an.
    Von Andreas Paul
  • 27.02.2021
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    Abo Wir waren dauernd auf Achse. / Kletterten in Ruinen / herum, machten Stinkefinger / und schlugen uns die Knochen beim / Fußballspielen kaputt.
    Von Florian Günther
  • 20.02.2021
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    Abo Frühling macht uns neugeboren / Und schickt Düfte durch die Straßen; / Unterm Schnee, bekanntermaßen, / Wartet, was der Hund verloren.
    Von Stefan Gärtner
  • 13.02.2021
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    Abo Er tritt vors Haus und legt sich hin, / Erhebt sich und saust nieder. / Nun denn, sagt er, ein Neubeginn, / Steht auf und legt sich wieder.
    Von Thomas Gsella
  • 06.02.2021
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    Abo Frierend über harschen Schnee / Geh ich um unseren Wandersee / Und mir ist so ahnungsvoll / Wie ich steh’ und um mich seh’.
    Von Peter Wawerzinek
  • 30.01.2021
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    Abo Mit einem Pflasterstein hätte ich / die Elbe treffen können / als ich im Hotel um 0400 erwachte / und sofort was tun wollte / und dann wenigstens Pasolini las / ein Aufsatz über Gramsci.
    Von Franz Dobler