Nach Trump-Behauptungen: Iran dementiert Bitte um Waffenruhe
Teheran. Die iranische Führung hat dementiert, US-Präsident Donald Trump um eine Waffenruhe gebeten zu haben. »Trumps Äußerungen zur Bitte des Iran um einen Waffenstillstand sind falsch und entbehren jeder Grundlage«, erklärte Esmail Baghai, Sprecher des Außenministeriums in Teheran, am Mittwoch laut dem iranischen staatlichen Fernsehen. Trump hatte zuvor erklärt, von der »neuen Führung« im Iran um eine Einstellung der Kämpfe gebeten worden zu sein. In einem wenige Stunden zuvor ausgestrahlten Interview hatte bereits der iranische Außenminister Abbas Araghtschi Verhandlungen mit den USA dementiert. Auf den von den USA vorgelegten 15-Punkte-Plan zur Beendigung der Kämpfe habe die iranische Regierung »nichts als Antwort angeboten«, sagte Araghtschi dem katarischen Nachrichtensender Al-Dschasira. Der Chefdiplomat forderte stattdessen ein »vollständiges Ende des Krieges« und Reparationszahlungen für die Kriegsschäden im Iran. Die USA und Israel hatten am 28. Februar mit Luftangriffen auf den Iran begonnen. Teheran reagiert seitdem mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel sowie auf mehrere Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Golfregion. (AFP/jW)
links & bündig gegen rechte Bünde
Jetzt den kostenlosen jW-Newsletter abonnieren – täglich das Beste aus der Tageszeitung junge Welt, direkt in Ihr Postfach. Ihre E-Mail-Adresse wird natürlich niemals an Dritte weitergegeben.
Mehr aus: Ausland
-
Ohne Kommentar
vom 02.04.2026 -
Welche Gefahr geht von dem Schwermetall aus?
vom 02.04.2026 -
Erinnerung wird weggespart
vom 02.04.2026 -
Weitersingen trotz Stromausfalls
vom 02.04.2026 -
Kiewer Aprilscherze
vom 02.04.2026 -
Vertrauen gleich null
vom 02.04.2026 -
Von Knast zu Knast
vom 02.04.2026 -
Westbank im Ausstand
vom 02.04.2026
