Harte Sache
In Alaska sind 37 Männer und Frauen mit ihren Gespannen bei einem Hundeschlittenrennen namens Iditarod gestartet. Etwa zehn Tage und rund 1.600 Kilometer liegen vor den Kontrahentinnen und Kontrahenten bei dem größten und härtesten Hundeschlittenrennen der Welt. 25 Männer und zwölf Frauen sind in diesem Jahr bei dem 54. Rennen dabei – neben Amerikanern und Kanadierin auch ein Mann aus der Schweiz, ein Mann und eine Frau aus Norwegen und eine Frau aus Dänemark, wie die Veranstalter mitteilten. 14 sind zum ersten Mal dabei, drei haben das Rennen zuvor bereits gewonnen. Ziel ist die Ortschaft Nome am Beringsee. Das Iditarod führt – oft bei Schneestürmen und extremen Minustemperaturen – von Anchorage aus durch die Wildnis Alaskas. Es gilt als große Belastung für Mensch und Tier. Tierschützerproteste gegen die Veranstaltung haben in den vergangenen Jahren stetig zugenommen. Den Wettkampf gibt es seit 1973, seinen Namen hat er von einem Fluss und einem heute verlassenen Ort im Westen Alaskas. Das Rennen erinnert an eine Hundeschlittenexpedition im Jahr 1925, bei der ein Gegengift nach Nome gebracht wurde. Auf dem Iditarod-Trail wurden im 20. Jahrhundert auch Waren und Post transportiert. (dpa/jW)
links & bündig gegen rechte Bünde
Jetzt den kostenlosen jW-Newsletter abonnieren – täglich das Beste aus der Tageszeitung junge Welt, direkt in Ihr Postfach. Ihre E-Mail-Adresse wird natürlich niemals an Dritte weitergegeben.
Mehr aus: Feuilleton
-
Verzierte Abrissbirne
vom 09.03.2026 -
Frankensteins Familienalbum
vom 09.03.2026 -
Das zufällige Glück des Gelingens
vom 09.03.2026 -
»Wie Margarita als Hexe über Moskau fliegt«
vom 09.03.2026 -
Nachschlag: Lahme Rose
vom 09.03.2026 -
Vorschlag
vom 09.03.2026 -
Veranstaltungen
vom 09.03.2026