Nachschlag: Pahlavis Umsturzplan
Bis vor kurzem war Reza Pahlavi ein Unbekannter. Jetzt wird der Schahsohn gehypt. Auch in der Talkrunde bei Caren Miosga. Dort wurde seine Botschaft vom Sonnabend eingespielt, in der er seine Landsleute auffordert: »Wir müssen uns auf ein Ziel konzentrieren: die Rückeroberung Irans. Ich bitte Sie, sicher zu Hause zu bleiben. Seien Sie wachsam und bereit, zu gegebener Zeit, die ich Ihnen mitteilen werde, für eine letzte Aktion auf die Straße zurückzukehren.« Wird das hinhauen? Der Politologe Peter Neumann bezweifelt das: Es sei eine Illusion zu glauben, dass nach der Tötung von Staatschef Ali Khamenei die Islamische Republik »wie ein Kartenhaus« zusammenfalle. Auch Azadeh Zamirirad vom Regierungsthinktank SWP sieht Teheran noch nicht am Ende. Doch der »grüne« Bundestagsvizepräsident Omid Nouripour gab sich zuversichtlich und nannte die Iraner die am meisten USA- und israelfreundlichen Menschen im Nahen Osten. Falls dem so ist: Es wird fleißig daran gearbeitet, dass sich das ändert. (jt)
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