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31 Flüchtende vor Gambias Küste ertrunken

Banjul. Bei einem Bootsunfall vor der Küste Gambias in der Silvesternacht sind nach jüngsten Angaben der Regierung mindestens 31 Flüchtende ertrunken. »Viele weitere Menschen werden vermisst und sind vermutlich tot«, erklärte die Regierung am Montag. 15 Leichen seien in Gambia und 16 weitere im Nachbarland Senegal geborgen worden. Das mit mehr als 200 Migranten besetzte Boot war in der Nacht zum 1. Januar in Seenot geraten. Tausende versuchen seit Jahren, von Westafrika aus über den Atlantik auf die Kanarischen Inseln zu gelangen. Wegen verschärfter Kontrollen vor den Küsten des Senegal, Mauretaniens und Marokkos hat sich die Abfahrt der Boote vermehrt weiter nach Süden in Richtung Gambia und Guinea verlagert. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 07.01.2026, Seite 6, Ausland

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