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06.01.2026
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Pauls Schlachtfest
Als Gewinner in den wichtigsten Kategorien ist der Film »One Battle After Another« von US-Regisseur Paul Thomas Anderson der große Abräumer der diesjährigen Critics’ Choice Awards. Der Politthriller mit Leonardo DiCaprio in der Hauptrolle machte neben der Auszeichnung als bester Film auch in den wichtigen Kategorien beste Regie und bestes adaptiertes Drehbuch beim am Sonntag (Ortszeit) verliehenen US-Kritikerpreis das Rennen. Als bester Filmhauptdarsteller gewann aber nicht der dafür nominierte DiCaprio, sondern Timothée Chalamet für seine Rolle in »Marty Supreme«. Das mit 17 Nominierungen zuvor als Spitzenkandidat gehandelte Vampirsüdstaatendrama »Blood & Sinners« trug insgesamt vier Auszeichnungen nach Hause, darunter eine für den 20jährigen Hauptdarsteller Miles Caton als bester Jungschauspieler. Vier Auszeichnungen konnte auch »Frankenstein« verbuchen, das Horrorklassiker-Remake von Guillermo del Toro gewann unter anderem den Preis für den besten Nebendarsteller für Jacob Elordi in seiner Rolle als Monster. Haushoher Gewinner unter den Fernsehproduktionen war die Netflix-Serie »Adolescence«. Die in einer einzigen Einstellung erzählte Geschichte einer Mordermittlung unter Jugendlichen gewann als »beste Miniserie«. Zudem sahnten die Schauspieler Stephen Graham, Owen Cooper und Erin Doherty jeweils eine Trophäe in den Kategorien bester Hauptdarsteller, bester Nebendarsteller und beste Nebendarstellerin ab. Die Critics’ Choice Awards gelten als wichtige Kritikerfilmpreise. Ausgewählt werden sie von über 500 Mitgliedern der Critics Choice Association (CCA) aus den USA und Kanada. (dpa/jW)
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