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Kabinett berät über erleichterten Abschuss von Wölfen

Foto: Sina Schuldt/dpa

Berlin. Die Bundesregierung will den Abschuss von Wölfen erleichtern: Das Bundeskabinett berät am Mittwoch über die Aufnahme des Raubtiers in das Bundesjagdgesetz. Die Bundesländer können damit in Regionen mit hoher Wolfsdichte und einem günstigen Erhaltungszustand ein sogenanntes Bestandsmanagement einführen - und damit die Zahl der Wölfe »managen«: Sogenannte Problemwölfe, die Zäune überwinden, dürfen erschossen werden. Landwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) will sich am Mittwoch mittag dazu äußern.

In Deutschland leben nach Ministeriumsangaben aktuell 209 Wolfsrudel, vor allem in Brandenburg, Niedersachsen und Sachsen. Die Zahl der Wolfsrisse ist demnach zuletzt gestiegen. Im Jahr 2024 wurden rund 4.300 Nutztiere, überwiegend Schafe und Ziegen, von Wölfen gerissen, zum Teil trotz der weiterhin wichtigen Herdenschutzmaßnahmen wie Zäunen und Herdenschutzhunden. (AFP/jW)

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Erschienen am 17.12.2025, Inland

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