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Zschäpe: Führerschein »wichtigste Handlung«

Dresden. Im Prozess gegen eine mutmaßliche Unterstützerin des »Nationalsozialistischen Untergrunds« (NSU) vor dem Oberlandesgericht Dresden hat das als Zeugin geladene NSU-Kernmitglied Beate Zschäpe die Beschaffung eines Führerscheins als »wichtigste Handlung« für die Neonazigruppe bezeichnet. »Es war wichtig, dass man offiziell fahren kann«, sagte Zschäpe am Donnerstag. Auf die NSU-Morde angesprochen, sagte sie unter anderem, sie könne es selber nicht erklären. »Wie will ich mich jemals dafür entschuldigen?« fragte sie. Die Tochter eines NSU-Opfers rief daraufhin: »Sag die Wahrheit! Du bist verantwortlich, dass mein Vater nicht mehr lebt!« Die Frau wurde anschließend von Justizbeamten aus dem Saal geführt, die Verhandlung wurde unterbrochen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 05.12.2025, Seite 4, Inland

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