Nachschlag: Totenkopf mit Strohhut
Sie weht in Indonesien, Nepal, Madagaskar, Marokko und wurde auch schon auf den Straßen Frankreichs gesichtet. Die Rede ist von der Piratenflagge aus dem japanischen Manga »One Piece«. Der Totenkopf mit dem Strohhut ist zum Symbol der »Generation Z« im Kampf gegen Armut, Vetternwirtschaft und Korruption geworden – was die indonesische Regierung dazu veranlasste, diesen als Ausweis fehlender vaterländischer Gesinnung zu verbieten. Die Arte-Sendung »Mit offenen Augen« sucht nach den kulturhistorischen Wurzeln dieser Symbolik und landet auf Stevensons Schatzinsel (1883). Der Soziologe Vincenzo Cicchelli sieht in dem schwarzen Tuch das Streben nach Selbstbestimmung verkörpert. Wer in einer Gesellschaft, die keine Freiräume bietet, die Macht über das eigene Leben erlangen will, werde zum Gesetzlosen. Geradezu revolutionäre Aussagen für diesen Sender. Aber der »Jugendexperte« irrt, wenn er glaubt, es gebe kein besseres Zeichen für den Aufstand. Leser dieser Zeitung wissen, dass nur eine Fahne für die Revolution steht – und diese Fahne ist rot. (pt)
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