Zum Inhalt der Seite

Libanon: USA hoffen auf syrische Hilfe

Washington. Der US-Botschafter im Libanon und -Sondergesandte für Syrien, Tom Barrack, hat am Donnerstag (Ortszeit) auf X Stellung zum Besuch des syrischen Präsidenten Ahmed Al-Scharaa im Weißen Haus genommen. Barrack gibt sich überzeugt, dass »Damaskus uns nun aktiv dabei unterstützen« werde, »die Überreste des IS, der Iranischen Revolutionsgarden, der Hamas, der Hisbollah und anderer terroristischer Netzwerke zu bekämpfen und zu zerschlagen« – nicht nur in Syrien, sondern auch im Libanon. Scharaa, Mitbegründer von Al-Qaida in Syrien, war am Montag der US-geführten Koalition gegen die Dschihadisten des »Islamischen Staats« (IS) beigetreten. Barrack fordert nun von Washington, alle Sanktionen gegen Syrien aufzuheben. (jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 15.11.2025, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!