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Weitere Anklage gegen Südkoreas Expräsidenten

Seoul. Dem in Haft sitzenden ehemaligen Präsidenten Südkoreas, Yoon Suk Yeol, wirft die Sonderstaatsanwaltschaft nun auch die Unterstützung eines feindlichen Staates vor, wie sie am Montag mitteilte. Der 64jährige soll versucht haben, mit Hilfe einer verdeckten Drohnenoperation einen militärischen Konflikt zwischen Süd- und Nordkorea zu provozieren. Damit habe er versuchen wollen, sein im vergangenen Dezember kurzzeitig verhängtes Kriegsrecht zu legitimieren. Zunächst hatten sich die Vorwürfe vor einem Jahr an Soons damaligen Verteidigungsminister Kim Yong Hyun gerichtet, der daraufhin zurücktrat und festgenommen wurde. Er ist seit Juni wegen Aufruhr, Behinderung der Justiz und Manipulation von Beweismitteln angeklagt und muss bei einer Verurteilung mit lebenslanger Haft oder der Todesstrafe rechnen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 11.11.2025, Seite 6, Ausland

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