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Kunstmarkt

Rente aufbessern

Die deutsche Polizei hat offenbar einen Kunstfälscherring aufgedeckt. Das Bayerische Landeskriminalamt (LKA) teilte am Freitag mit, es habe 20 Kunstwerke sichergestellt, die anscheinend unter dem Namen weltberühmter Künstler gehandelt wurden. Man ermittele gegen einen 77jährigen aus dem Raum Schwandorf (Oberpfalz) und zehn weitere Mittäter. Ihnen werde versuchter gewerbs- und bandenmäßiger Betrug mit Kunstfälschungen vorgeworfen. Der Hauptbeschuldigte habe versucht, die Werke zu veräußern, und behauptete, dass sie von weltberühmten Künstlern stammten, etwa von Rembrandt, Rubens, Picasso, Joan Miró und Frida Kahlo. Er verlangte zwischen 400.000 Euro und 14 Millionen Euro. Ein Komplize habe Expertisen angefertigt, die die Echtheit der Kunstwerke bestätigen sollten. Vergangene Woche wurden mehrere Dutzend Objekte in Deutschland, der Schweiz und Liechtenstein durchsucht. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 25.10.2025, Seite 11, Feuilleton

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