-
25.10.2025
- → Feuilleton
Die lieben Kleinen
Kinder- und Jugendliteratur läuft, das ist auf den britischen Inseln nicht anders als auf dem Festland. Freiwillig gelesen wird sie offenbar nicht. Zumindest fand kürzlich der National Literacy Trust heraus, dass in Großbritannien nur noch 35 Prozent der Acht- bis 18jährigen zum Vergnügen zum Buch greifen. Deshalb bekommt der Booker Prize nun einen Ableger für Kinderliteratur. Das berichtete die linksliberale englische Tageszeitung The Guardian am Freitag. Das Spin-off mit dem passenden Namen »Children’s Booker Prize« wird demnach künftig jährlich für das beste Buch für Acht- bis Zwölfjährige vergeben. Damit soll zeitgenössische Kinderliteratur prämiert werden, die auf englisch geschrieben oder ins Englische übersetzt und in Großbritannien oder Irland veröffentlicht wurde. Die Jury rekrutiert sich aus fachkundigen Kindern und wohlmeinenden Erwachsenen. In der Kasse sind 50.000 Pfund (rund 58.000 Euro), ausgeschrieben wird erstmals Anfang 2026. Im Frühjahr 2027 soll dann der erste Preisträger bekanntgegeben werden. (jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!