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17.10.20251 Leserbrief
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Palästina-Demos: UN-Kritik an Polizei
Genf. Vom UN-Menschenrechtsrat bestellte unabhängige Fachleute erheben Vorwürfe gegen die deutsche Polizei und deren Einsätze gegen palästinasolidarische Demonstrationen. »Wir sind alarmiert über die anhaltende Polizeigewalt und die offensichtliche Unterdrückung von Solidaritätsaktionen für Palästina durch Deutschland«, teilten sie am Donnerstag in Genf mit. Sie rufen die Bundesregierung auf, das Menschenrecht auf friedliche Versammlungen ohne Diskriminierung zu respektieren und diese zu ermöglichen. Politische Proteste und Meinungsäußerungen dürften »keinen unangemessenen inhaltlichen Beschränkungen unterliegen«. Deutschen Behörden und der Polizei werden von den Experten Verbote von Kundgebungen, willkürliche Festnahmen und die Kriminalisierung von Demonstranten vorgeworfen. Solidaritätskundgebungen seien systematisch eingeschränkt worden. (dpa/jW)
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Onlineabonnent*in Heinrich H. aus S. 16. Okt. 2025 um 19:48 UhrDie UN-Experten wissen halt nicht, was die Werte des Wertewestens sind.
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
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