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CO2-Speicherung im Meeresgrund gebilligt

Berlin. Die Bundesregierung hat den Weg für die Speicherung von Kohlendioxid im Meeresuntergrund freigemacht. Das Bundeskabinett beschloss zwei Gesetzentwürfe, mit denen rechtliche Voraussetzungen für den Einsatz der sogenannten Carbon-Capture-and-Storage-Technologie, kurz: CCS, geschaffen werden. Damit soll künftig CO2, das etwa bei der Zement- oder Kalkproduktion entsteht, aufgefangen und dauerhaft unter dem Meeresboden gespeichert werden können. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 09.10.2025, Seite 5, Inland

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  • Onlineabonnent*in Heinrich H. aus S. 8. Okt. 2025 um 20:52 Uhr
    Bei der Kalkproduktion soll Kohlendioxid entstehen? Man nenne mir einen Betrieb, der Kalk produziert! Kalk ist Kalziumkarbonat (CaCO3) und wahrscheinlich der größte fossile CO2-Speicher auf der Erde. Allerdings wird bei der Zementherstellung Kalk »gebrannt« und in Kalziumoxid (CaO) und Kohlendioxid (CO2) gespalten. Bei diesem Prozess entstehen durch die Verbrennung von allem möglichen Dreck (z.B. Autoreifen) weitere Mengen an CO2. Ausgerechnet Heidelberg Materials hat ein Forschungsprojekt erfolgreich abgeschlossen, das Schrott-Beton sortenrein in seine Bestandteile zerlegt und einen Materialkreislauf ermöglicht: https://www.heidelbergmaterials.de/de/nachhaltigkeit/kreislaufwirtschaft Was hört man in der veröffentlichten Meinung davon? Über die Alternativen zu Zement aus Kalk wird auch wenig berichtet. Z.B. die Materialien, mit denen die Römer Bauwerke erstellt haben, die heute noch in Trier, Rom und Konstantinopel, äh, Istanbul stehen. Oder Ferrock, man frage den Google. Am Rande: Der Professor Wallmann, der ziemlich viel für Werbung für die CO2-Speicherung in der Gegend herumreist, hat erkannt, dass die deutsche AWZ (Ausschließliche Wirtschaftszone) in der Nordsee ziemlich voll von alten (Öl-)Bohrlöchern und geologisch nicht so gut geeignet ist. Deshalb sucht er jetzt weiter draußen, am Kontinentalschelf, nach besseren Möglichkeiten für CCS. Durch den zusätzlichen Transportweg würde das unsinnige Verfahren aber auch nicht billiger. Lesetipp: https://www.greenpeace.de/publikationen/20250502-greenpeace-studie-ccs-risiken-nordsee.pdf
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