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Proteste gegen Korruption auf Philippinen

Manila. Zehntausende Menschen haben auf den Philippinen gegen die Korruption bei staatlich finanzierten Projekten protestiert. In der Hauptstadt des südostasiatischen Inselstaats kamen Veranstalterschätzungen zufolge rund 130.000 Demonstranten im zentralen Luneta Park von Manila sowie an einem Denkmal im Osten der Hauptstadtregion zusammen. Verwaltungsbehörden gingen von rund halb so vielen Teilnehmern aus. Hintergrund ist der Korruptionsskandal um Hochwasserschutzprojekte im Wert von umgerechnet mindestens 7,4 Milliarden Euro. Untersuchungen haben ergeben, dass viele Aufträge nur Scheinprojekte waren und andere mangelhaft ausgeführt wurden. Vermutet wird, dass die Gelder in die privaten Taschen der Auftragnehmer wanderten. Informationen von Whistleblowern legen zudem nahe, dass einige Politiker und Beamte in die Unregelmäßigkeiten verwickelt sind und Schmiergelder kassierten. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 22.09.2025, Seite 7, Ausland

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