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16.09.2025
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WTO: Abkommen gegen Überfischung tritt in Kraft
Genf. Nach jahrelangen Verhandlungen ist am Montag das erste Abkommen der Welthandelsorganisation (WTO) im Kampf gegen Überfischung in Kraft getreten. Die Vereinbarung verbietet den 166 WTO-Mitgliedsländern, illegale, unangemeldete oder unregulierte Fischerei zu subventionieren. Auch für den Fang bereits überfischter Bestände darf es keine Staatsgelder mehr geben. »Regierungen geben jedes Jahr schätzungsweise 22 Milliarden US-Dollar (18,7 Milliarden Euro) für schädliche Subventionen aus, die zur Überfischung beitragen«, sagte WTO-Chefin Ngozi Okonjo-Iweala. Solche Fischerei macht laut WTO gut ein Fünftel der weltweiten Fischerei aus. Für Entwicklungsländer und ihre Fanggebiete treten die Regeln erst zwei Jahre später in Kraft. Die WTO-Staaten hatten mehr als 20 Jahre lang über das Abkommen verhandelt. Es war 2022 verabschiedet worden. (AFP/jW)
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