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Iran: Demonstrant hingerichtet

Teheran. Weil er während der landesweiten Proteste 2022 an einem tödlichen Angriff auf Einsatzkräfte beteiligt gewesen sein soll, ist im Iran ein Mann hingerichtet worden. Er sei des »Krieges gegen Gott« schuldig gesprochen worden, berichtete am Sonnabend das offizielle Justizportal Misan Online. Der Hingerichtete habe Ende 2022 in der Provinz Isfahan auf ein Fahrzeug von Einsatzkräften geschossen und andere angestiftet, Regierungsgebäude und -personal anzugreifen. Dabei seien ein Beamter getötet und weitere Menschen verletzt worden. Der Vorfall ereignete sich am 31. Dezember 2022 im Rahmen der landesweiten Protestwelle nach dem Tod der jungen Kurdin Jina Amini, die wegen eines angeblichen Verstoßes gegen die Kleiderordnung von der sogenannten Sittenpolizei festgenommen worden war. Die Todesstrafe sei vom Revolutionsgericht in Isfahan verhängt und durch den Obersten Gerichtshof bestätigt worden, berichtete das Justizportal. Der Mann wurde demnach am frühen Sonnabend morgen hingerichtet. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.09.2025, Seite 7, Ausland

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