-
08.09.2025
- → Inland
Dobrindt: Zehn Milliarden Euro für »Zivilschutz«
Berlin. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) will bis zum Ende der laufenden Legislaturperiode zehn Milliarden Euro für den »Zivilschutz« aufwenden. »Wir rüsten auf beim Bevölkerungsschutz«, sagte Dobrindt zu Bild (Sonntag). Das Geld soll demnach bis 2029 unter anderem in digitale Warnsysteme, Bunker und Fahrzeuge fließen.
Laut Dobrindt sollen im Rahmen eines »Pakts für den Bevölkerungsschutz« auch mobile Kommandozentralen, Sirenen und schweres Gerät beschafft werden. Zudem sind gemeinsame Übungen der Bundeswehr mit Rettungsdiensten, Technischem Hilfswerk und Hilfsorganisationen geplant.(dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!