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Rasante Abholzung des Amazonasgebiets

Manaus. Im brasilianischen Amazonasgebiet sind seit 1985 rund 52 Millionen Hektar Natur verloren gegangen – eine Fläche größer als Spanien. Landesweit summiert sich der Verlust in vier Jahrzehnten auf 111,7 Millionen Hektar – mehr als das Dreifache der Fläche Deutschlands –, wie die Initiative »Map Biomas« am Donnerstag meldete. Bis 1985 hatte Brasilien in fast fünf Jahrhunderten 60 Prozent der heute für Landwirtschaft, Bergbau, Städte und Infrastruktur genutzten Fläche abgeholzt. »Die übrigen 40 Prozent dieser Umwandlung erfolgten in nur vier Jahrzehnten«, sagte Tasso Azevedo von »Map Biomas«. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 15.08.2025, Seite 2, Inland

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