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Kolumbien: Rechter Politiker in Lebensgefahr
Bogotá. Der Gesundheitszustand des im Juni angeschossenen kolumbianischen Präsidentschaftskandidaten Miguel Uribe hat sich nach Angaben seines Ärzteteams lebensbedrohlich verschlechtert. Auf Uribe war während eines Wahlkampfauftritts in Bogotá mehrfach geschossen worden. Bei dem mutmaßlichen Schützen handelte es sich der Polizei zufolge um einen etwa 15 Jahre alten Jugendlichen. Zahlreiche Menschen im Land fürchten nun einen Rückfall in die Gewaltspirale der 1980er und 90er Jahre, als Angriffe der Drogenkartelle und Morde an Politikern zum Alltag gehörten. (AFP/jW)
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