Zum Inhalt der Seite

Venezuela vereitelt ultrarechten Anschlag

Von Volker Hermsdorf

Caracas. Venezolanische Einsatzkräfte haben in der Stadt Maturín ein umfangreiches Sprengstofflager ausgehoben. Wie Innenminister Diosdado Cabello am Sonnabend (Ortszeit) mitteilte, wurden acht Personen verhaftet, die Verbindungen zur ultrarechten Oppositionspolitikerin María Corina Machado haben sollen. Ein Anschlag auf die Plaza Venezuela in Caracas habe vereitelt werden können. Cabello warnte, dass eine kriminelle Allianz aus Drogenbanden und rechten Oppositionskräften, unterstützt von kolumbianischen Narcodealern und internationalen Mafiaorganisationen, weitere Terrorakte plane. Bereits am vergangenen Mittwoch hatte Präsident Nicolás Maduro der Trump-Regierung vorgeworfen, eine »faschistische Verschwörung« zu unterstützen. Einen Tag später verdoppelten die USA ein Kopfgeld für Hinweise zur Festnahme Maduros auf 50 Millionen US-Dollar.

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 11.08.2025, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
→Leserbriefe
  • Onlineabonnent*in Heinrich H. aus S. 11. Aug. 2025 um 00:56 Uhr
    Pinkerton-Epigonen in Venezuela mit adaptierter Jakarta-Methode?
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!