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Schutzzölle gegen Temu und Shein gefordert

Berlin. Der Einzelhandel fordert Schutzzölle gegen chinesische Waren. Der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Deutschland (HDE), Stefan Genth, sagte laut Nachrichtenportal t-online am Sonntag, es brauche »Zölle gegen chinesische Billigimporte nach dem Vorbild der USA«. Viele der auf den Onlinehandelsplattformen wie Temu und Shein verkauften Waren seien »schlicht Schrott« und dürften innerhalb der EU eigentlich auch gar nicht verkauft werden, so der HDE-Chef. Es sei ein »klarer Wettbewerbsnachteil« für deutsche Händler, dass bei Direktimporten aus Drittstaaten keine effektive Haftung bestehe. Es sei »nach europäischem Recht nicht einfach«, aber notfalls müsse man den Firmen »den Stecker ziehen, bis sie nachweisen, dass sie sauber arbeiten«. Die Handelsplattformen Temu und Shein bieten verschiedenste Waren sehr günstig an, aktuell ermittelt die EU wegen möglicher Verstöße gegen Verbraucherschutzregelungen, hieß es weiter. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 04.08.2025, Seite 5, Inland

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