Zum Inhalt der Seite

Fragile Waffenruhe zwischen Thailand und Kambodscha

Bangkok. Die im Konflikt zwischen Thailand und Kambodscha vereinbarte Waffenruhe ist in der Nacht zu Dienstag in Kraft getreten. Berichten zufolge hörten die Kämpfe in der Grenzregion auch zunächst auf. Am Morgen meldete die thailändische Armee aber Verstöße gegen das Abkommen seitens der kambodschanischen Seite. Außenminister Maris Sangiampongsa sagte am Nachmittag, dass es Angriffe von Kambodscha gegeben und Thailand auf diese reagiert habe. Er habe wegen der Verstöße gegen die Vereinbarung ein Protestschreiben unter anderem an den chinesischen Außenminister Wang Yi und dessen US-Amtskollegen Marco Rubio gesandt. Dem kambodschanischen Verteidigungsministerium zufolge blieb es an der Grenze hingegen ruhig. Bei einem Treffen zwischen Militärführern aus der Region direkt an der Grenze wurde die sofortige Waffenruhe derweil bestätigt. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 30.07.2025, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!