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Wenig Vertrauen in Ärzte mit KI-Nutzung

Würzburg/Berlin. Wer als Arzt mit künstlicher Intelligenz (KI) arbeitet, wird von Patienten schlechter eingeschätzt. Zu diesem Ergebnis kommen Psychologen der Universität Würzburg und der Charité Berlin. Diese Anwender werden als weniger kompetent, vertrauenswürdig und empathisch beurteilt. Vorbehalte zeigten sich auch dann, wenn die KI nur für administrative Aufgaben eingesetzt wird. 1.276 erwachsene Probanden aus den USA hatten im Rahmen des Experiments Werbeanzeigen für Arztpraxen erhalten und sollten Eigenschaften dieser Ärzte bewerten. Auch in der Medizin spielt KI eine wachsende Rolle. Allerdings zeige die Forschung, dass ein vertrauensvolles Verhältnis zwischen Patient und Arzt entscheidend für den Erfolg der Behandlung sei, resümieren die Autoren laut einer Mitteilung der Julius-Maximilians-Universität. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 28.07.2025, Seite 5, Inland

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  • Onlineabonnent*in Heinrich H. aus Stadum 27. Juli 2025 um 23:34 Uhr
    Da ist eine Studie fällig! Thema sollte in etwa sein: Ist KI tödlicher als Gebete? »Die Gebete haben mit 14 Prozent einen statistisch signifikanten (!) Schaden angerichtet in der Gruppe, in der die Patienten gewusst haben,dassß beim lieben Gott ein gutes Wort für sie eingelegt wird.« (https://www.aerztezeitung.de/Medizin/Richten-Gebete-fuer-kranke-Menschen-Schaden-an-384349.html)
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