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Bayern schafft Berichtspflichten ab
München. Die bayrische Regierung will ihre Berichtspflichten lockern und erntet dafür Kritik. Ende Juni sei mit der Begründung, Bürokratie abbauen zu wollen, vom Kabinett ein Gesetzentwurf beschlossen worden, der vorsehe, über Gleichstellung sowie Wälder nicht mehr regelmäßig, sondern »anlassbezogen« zu berichten und den Klimabericht gänzlich abzuschaffen, meldete BR am Mittwoch abend. Damit wolle die Regierung unter Ministerpräsident Markus Söder (CSU) die eigene Untätigkeit beim Klimaschutz verschleiern, kritisierte Saskia Reinbeck von Greenpeace Bayern gegenüber dem BR. Das sei undemokratisch, da die Regierung schwerer kritisiert werden könne, und bedrohe ferner das Ziel der Klimaneutralität bis 2040. (jW)
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