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Sparkurs in zweitgrößtem deutschen Bistum
Köln. Das Erzbistum Köln will bis 2030 im Vergleich zu 2022 jährlich 100 Millionen Euro einsparen. Im vergangenen Jahr verzeichnete das zweitgrößte katholische Bistum in Deutschland demnach Aufwendungen in Höhe von 954 Millionen Euro. Angesichts stagnierender Kirchensteuereinnahmen wolle man sich auf das konzentrieren, was für den christlichen Auftrag wesentlich sei, sagte Kardinal Rainer Maria Woelki am Freitag. Die Kirche müsse »dort sein, wo es um Leben und Tod geht, wo sich andere möglicherweise zurückziehen«. Sparen will das Erzbistum in der Verwaltung und bei Immobilien; bis 2035 sollen etwa 25 Prozent der Immobilien aufgegeben werden. (dpa/jW)
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