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Wirecard-Prozess: 1,1 Milliarden Euro verbrannt

München. Im Münchner Wirecard-Prozess hat der Insolvenzverwalter die Verteidigung des früheren Vorstandschefs Markus Braun widerlegt: In den Jahren vor der Pleite habe der Konzern von Bankkrediten gelebt und dabei Geld in Höhe von insgesamt 1,1 Milliarden Euro verbrannt. Die in der Wirecard-Bilanz verbuchten 1,9 Milliarden Euro auf Treuhandkonten in Südostasien habe es nicht gegeben, sagte Rechtsanwalt Michael Jaffé am Mittwoch im Zeugenstand. Exvorstandschef Braun sitzt seit fast fünf Jahren in Untersuchungshaft. Er weist die Vorwürfe zurück und beschuldigt den abgetauchten früheren Vertriebsvorstand Jan Marsalek. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 10.07.2025, Seite 2, Inland

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