Zum Inhalt der Seite

Kreta: 230 Menschen aus Seenot gerettet

Athen. Die griechische Küstenwache hat am Montag erneut 230 Menschen in der Nähe der griechischen Insel Kreta gerettet. Ein Schiff der EU-Grenzschutzbehörde Frontex entdeckte die Flüchtenden in zwei Schlauchbooten vor der kleinen, südwestlich von Kreta gelegenen Insel Gavdos. Bereits am Sonntag hatte die griechische Küstenwache mehr als 600 Menschen in mehreren Einsätzen in der Gegend gerettet. Die Zahl der in der Region Ankommenden ist zuletzt gestiegen. 7.300 Menschen haben nach Angaben der Küstenwache seit Anfang des Jahres die Inseln Gavdos und Kreta erreicht. Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis hatte im Juni angekündigt, zwei Schiffe der griechischen Marine zu entsenden, »um die illegalen Migrantenströme zu kontrollieren«. (AFP/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 08.07.2025, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!