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HipHop

Keine Gewalt

Das britische Grime-Punk-Duo Bob Vylan streitet ab, beim englischen Glastonbury-Festival zur Tötung von Menschen aufgerufen zu haben. Es habe sich um Kritik am Gazakrieg gehandelt, erklärten die Musiker in einem Post bei Instagram. Rapper Bobby Vylan hatte das Publikum bei dem Festival aufgefordert, »Death, death to the IDF« (Tod den israelischen Streitkräften) zu skandieren. Der Vorfall hatte in Großbritannien für einen Skandal gesorgt, auch weil die BBC den Auftritt live übertrug. Das US-Außenministerium entzog den Bandmitgliedern die Visa für eine geplante Tournee. Die Band versteht den Slogan als Kritik an der israelischen Kriegführung im Gazastreifen. »Wir sind nicht für den Tod von Juden, Arabern oder irgendeiner anderen Gruppe von Menschen«, schrieb das Duo auf seinem Instagram-Account. Statt dessen gehe es um »den Abbau einer gewalttätigen Militärmaschinerie«, deren Soldaten selbst zugegeben hätten, den Befehl erhalten zu haben, unnötig tödliche Gewalt gegen Zivilisten anzuwenden. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 04.07.2025, Seite 10, Feuilleton

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