-
28.06.2025
- → Inland
Brandanschlag: Ermittler prüfen Video
Erfurt. Nach einem Brandanschlag auf Bundeswehr-Lkws prüft die ermittelnde Staatsanwaltschaft angebliche Verbindungen nach Russland. »Wir ermitteln auch in diese Richtung«, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Erfurt am Freitag. Zuvor war ein Video auf einem russischsprachigen Telegram-Kanal aufgetaucht. Darin sei offenbar der Anfang der Tat zu sehen, sagte die Sprecherin. Es werde nun ermittelt, »wer potentiell dieses Video gepostet hat«. Am Sonnabend hatten in Erfurt sechs Lkws gebrannt, die auf einem Werkstattgelände geparkt waren. In dem Video heißt es, dass nach Erfurt »diverses Militärgerät für die ukrainischen Streitkräfte zur Reparatur gebracht« werde. Vor zwei Wochen brannten bereits sechs Bundeswehr-Fahrzeuge im niedersächsischen Soltau; auch sie waren auf einem Werkstattgelände geparkt. Auf der Internetplattform »Indymedia« veröffentlichte danach eine bislang nicht in Erscheinung getretene Gruppe ein Bekennerschreiben, dessen Authentizität nicht überprüfbar ist. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!