-
25.06.2025
- → Antifaschismus
KZ Sachsenburg: Neue Mittel für Gedenkstätte
Dresden. Die sächsische Landesregierung von Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) will weitere Gelder für den Ausbau der Gedenkstätte auf dem Gelände des früheren KZ Sachsenburg (Kreis Mittelsachsen) bereitstellen. Das hat das Kabinett laut einer Mitteilung am Dienstag beschlossen. Rund 1,46 Millionen Euro seien bewilligt worden. Damit sei die Fertigstellung bis 2028 gesichert »und der nahtlose Weiterbau gewährleistet«. Die Förderung durch den Bund in Höhe von bis zu 2,5 Millionen Euro bleibe ebenfalls gesichert. Im Jahr 2022 war auf dem Gelände die sogenannte Kommandantenvilla trotz Protests unter anderem der Lagerarbeitsgemeinschaft KZ Sachsenburg und Denkmalschutzhinweisen abgerissen worden. Sachsenburg war eines der ersten Konzentrationslager der Nazis und diente für einige KZ-Kommandanten als Beginn einer langen Karriere in anderen Lagern wie Buchenwald. (jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!