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Tariflöhne für Azubis um 6,4 Prozent gestiegen
Düsseldorf. Die tariflichen Ausbildungslöhne sind im Jahr 2024/25 um 6,4 Prozent gestiegen. Es gebe nur noch sehr wenige Branchen, in denen Auszubildende im ersten Lehrjahr weniger als 1.000 Euro im Monat verdienen, erklärte das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung am Dienstag. »Problematisch« sei die Situation hingegen in Unternehmen ohne Tarifvertrag. Dort werde häufig nur die Mindestausbildungsvergütung von 682 Euro gezahlt. In zwölf der 20 vom WSI untersuchten Tarifbranchen gibt es zudem noch immer Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland. Am größten sind sie mit 220 Euro in der Textilindustrie. (AFP/jW)
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